Erfahrungsbericht Hammerdeal.de
Hammerdeal.de bietet Auktionen einmal andersherum an. Hier gewinnt nicht wie üblich das höchste Gebot, sondern das niedrigste Gebot, das nur einmal abgegeben wurde. Doch bevor wir zu den Auktionen kommen, erst einmal ein paar Einzelheiten zur Anmeldung auf der Seite.
Die Anmeldung funktioniert einfach und problemlos. Eingegeben werden müssen die üblichen Daten, Name, Adresse und so weiter. Anders als bei anderen Portalen ist, dass man hier keine Kontoverbindung angeben muss. Das Konto für die Einkäufe wird via PayPal oder eine der anderen zahlreichen Einzahlungsmethoden aufgeladen. Das ist gut, wenn man seine Kosten kontrollieren will.
Anders ist bei Hammerdeal.de auch, dass für die Gebote bezahlt werden muss. Das war mir vor der Anmeldung doch noch nicht ganz klar. Jedes abgegebene Gebot kostet hier 50 Cent. Neumitglieder erhalte aber zum Glück 2 Gebote gratis, so konnte ich mein Glück erst einmal kostenlos testen.
So dann mal zu den Auktionen. Angeboten werden bei Hammerdeal allerhand Sachen. Meistens Luxus-Artikel wie edle Handtaschen, Schmuck und Autos. Aber auch teure Elektronik wie Spielekonsolen kommen hier unter den Hammer. Alles ist hier Neuware. Die Artikelbeschreibungen sehen auf den ersten Blick sehr übersichtlich aus, dies ist sicherlich auch den wenigen Informationen geschuldet, die man zu dem jeweiligen Produkt bekommt.
Bieter können sich entscheiden ob sie in einem Intervall bieten möchten, oder nur ein einzelnes Gebot abgeben wollen. Die Möglichkeit in einem Intervall zu bieten kostet natürlich ein wenig mehr Gebühren. Automatisch werden die Gebote dann in einzelnen Schritten abgegeben. Noch einmal sei hier erwähnt, dass immer das niedrigste alleinstehende Gebot gewinnt. Die Abgabe der Gebote geht leicht von der Hand und erfolgt auch einigermaßen schnell.
Fazit: Mit ein wenig Glück lässt sich bei Hammerdeal also schon ein schönes Schnäppchen machen. Die Waren werden ja schließlich auch durch die Gebühren für die Gebote mitfinanziert. Meiner Meinung handelt es sich hier doch mehr um Glücksspiel als um pures Einkaufen, ist die Wahrscheinlichkeit das niedrigste alleinstehende Gebot abzugeben doch einigermaßen gering. Doch wenn man es einmal schafft, macht man ein riesen Schnäppchen. Ich werde es auf alle Fälle noch weiter versuchen.
Dieser Erfahrungsbericht wurde bloody geschrieben.
